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Initiative SexualBegleitung

übrigens...

"Menschen mit Behinderung" oder "Behinderte" ...

Immer wieder wird gefordert, dass nicht mehr von "Behinderten" gesprochen werden solle, sondern von "Menschen mit Behinderung". Wir halten das letztlich für eine Wortkosmetik, welche die Prozesse der Identitätszuschreibung in kulturellen Gemeinschaften verschleiern will.

Zitat aus Lothar Sandforts Buch „Recht auf Liebeskummer – Emanzipatorische Sexualberatung für Behinderte“, S. 7:

(erhältlich online bei Xinxii)

Emanzipatorisch soll auch das Beharren auf dem Begriff „Behinderte“ wirken. Mittlerweile ist es ja üblich von „Menschen mit Beeinträchtigungen“ zu reden oder von „behinderten Menschen“. Mit Millionensummen wurden alle „Werkstätten für Behinderte“ in „Werkstätten für behinderte Menschen“ umbenannt, ohne die Tatsache zu verändern, dass gerade die Werkstatt-Gettos diskriminierende Vorstellungen von Behinderten in ihren Beton giessen. Strukturelle Gewalt ändert sich nicht durch Umbenennungen. Inzwischen sind die Werkstätten schon nicht mehr auf dem neuesten Stand der Fluchtbewegung. Nun müssten sie „Werkstätten für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ heissen. „Menschen mit einem besonders anspruchsvollen Geist oder Körper“ heisst dann das nächste Ausweichmanöver als reine Begriffskosmetik. Eine witzige Idee hat diesen Vertuschungsversuchen die neue, ganz aktuelle UN-Behindertenrechtskonvention beigefügt. Sie geht einfach davon aus, dass es gar keine Behinderten mehr gibt, weil die Menschen eben verschieden sind, und Diversibilität normal ist. Nun versuchen kann man es ja mal. Aber was normal ist und was nicht, das bestimmt ein sehr umfangreicher kultureller Prozess: Wenn körperliche, geistige oder psychische Einschränkungen im Kommunikationsprozess wahrgenommen werden, erhalten diese Einschränkungen irgendwann eine Abweichung vom Idealtypus Mensch, die beim Betrachtenden die Verletzlichkeit von Leben bewusst macht. Das erzeugt Angst und eine Mitleidsreaktion, die diese Angst beschwichtigen will. In dem Moment ist Behinderung entstanden. Dieser Definitionsprozess ist ein zutiefst seelischer und lässt sich nicht einfach wegdefinieren. Behinderte wird es solange geben, wie die Seelen der Menschen Angst haben vor diskriminierenden Verletzungen.


Was ist Tantra?

  • Tantra ist ein wunderschöner Weg zu mehr Spiritualität und Sinnhaftigkeit im Leben.
  • Tantra ist pure Lebensfreude, ein Bejahen der Sinnlichkeit und damit des Lebens an sich.
  • Die tantrische Massage ist eine sinnliche, fühlbare Möglichkeit Tantra zu vermitteln.
  • Tantra wertet nicht. Es gibt kein gut oder schlecht.

Das ist der Leitsatz des Tantra, wie ich es verstehe, wie ich es lebe, wie ich es weitergebe an Menschen, die offen und bereit sind dafür.


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